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Russell
Maxx
Russell Maxx Logo

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Historie

Der Russell Maxx ist ein 1981 von der Firma Russell Inc. in den USA hergestelltes Slotcar. Jim Russell war federführend an der Entwicklung des AF/X Systems bei Aurora tätig, bevor er sich in die Selbständigkeit begab. Später hat er die Firma AMRAC übernommen und ROKAR (heute LifeLike) gegründet.

Unter Russell Maxx wurde lediglich ein einziges Fahrzeug in Serie produziert: Ein Inline Chassis, mit der Karosse eines Lola T-350 CanAm.

Topansicht

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Technik

Karosse

Die Karosserie ist seht detailliert ausgeführt, sie weist sogar Lufteinlässe an der Front, über den Vorderrädern und auf der Haube (knapp unter der Nummer) auf. Besonders erwähnenswert ist allerdings die Aufhängung: Sie wird auf zwei am Chassis angebrachten Zapfen aufgeclipst. Diese Zapfen sind konzentrisch mit der Ankerwelle, so dass sich die Karosserie zu beiden Seiten neigen kann.

Karosse und Chassis

Chassis

Das Chassis weist gegenüber den anderen Herstellern dieser Zeit einige wesentliche Unterschiede auf. Noch vor anderen Herstellern produzierte die Russell Inc. das Chassis aus Polycarbonat. Die Vorderräder sind an am Chassis angespritzten Zapfen einzeln aufgehängt. Der Führungsstift wird von unten in das Chassis eingesteckt und verklebt, die Spitze ist angefast.

Die Schleifer weisen am vorderen Ende keinerlei Durchbrüche auf, um im Chassis einzuhaken. Stattdessen sind sie nach innen umgekantet und an einer Aussparung eingehängt. Der Motor ist inline angeordnet, mit separaten Motormagneten. Die Ankerwelle ist an beiden Enden gelagert

Explosionszeichnung des Chassis
Chassis von oben und unten

Die Motormagnete sind "abgeschirmt" ausgeführt. Diese Abschirmung besteht aus einem dünnen Blechteil, welches durch einen Durchbruch im Boden des Chassis genau über den Stromleitern der Schiene endet. Diese Abschirmung konzentriert die Magnetkraft auf das Ende des Bleches und erreicht damit zusätzliche Haftkraft.

In der konischen Verjüngung vor der Hinterachse befinden sich die eigentlichen Haftmagnete. Diese sind doppelt abgeschirmt ausgeführt, auch hier ist lediglich die Abschirmung durch das Chassis hindurch geführt. Die Anordnung der Haftmagnete liegt innerhalb der Stromleiter der Schiene. Möglicherweise sollte ein leichtes Driften zugelassen und das Ausbrechen des Fahrzeuges unterbunden werden, indem die Haftmagnete dann über die Stromleiter "driften". Sämtliche Magnete wurden in späteren Produktionen eingeklebt, da diese zum Herausfallen neigten. Bedingt durch die filigrane Konstruktion im Bereich der hinteren Haftmagnete kam es dort häufig zu Brüchen.

Der Russell Maxx aus allen Lagen

Der Russell Maxx ist zwar noch nicht so alt aber trotzdem extrem selten. In 18 Monaten wurde er nur ein einziges Mal in eBay gesichtet.

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Quelle:
http://www2.fwi.com/~moellering/maxx/index.html