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Riggen |
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HistorieDie Firma Riggen Industries wurde 1963 von Al Riggen und Dick Megugorac in Californien gegründet. Im beginnenden Slotcar-Boom beschäftigte man sich anfänglich mit der Produktion von Felgen aus Aluminium und später auch mit Reifen. Diese wurden vielen Slotcar-Produzenten für ihre Autos geliefert. 1967 heuerte Riggen den Formenbauer Gordon Brimhall an. Brimhall konnte Al Riggen und dessen Partner überzeugen, komplette Fahrzeuge, sogenannte RTRs (Ready-To-Race) anzubieten. Um nicht in den direkten Wettbewerb mit seinen Kunden zu treten, wurden diese Fahrzeuge unter dem Namen JAD vermarktet. Zu diesen Fahrzeugen in 1/24 kamen 1968 auch noch neue in 1/32 dazu. Um den zurück gehenden Umsatzzahlen des auslaufenden Slotcar-Booms in den grossen Maßstäben zu begegnen, wurde mit Hilfe von Philippe de Lespinay eine Serie in H0 entwickelt, welche den Konkurs bis 1972 verschieben konnte. In diesem Jahr wurde die Firma von Gayla Industries, einem Spielwarenhersteller, übernommen. Gayla Industries führte Riggen bis 1977 weiter, bis diese selbst schließen mussten. Die noch am Lager befindlichen Teile, einige Werkzeuge und die Namensrechte wurden an REH Distributing verkauft, die Werkzeuge zur Produktion von Karosserien hatte der Karosserie-Designer Gordon Brimhall übernommen. Gordon Brimhall verkaufte diese Werkzeuge komplett an Dan Esposito (siehe Tyco Collectors Guide!), dieser wiederum an R. Bernstein. R. Bernstein gründete daraufhin Anfang 1999 die Firma RiggenH0. Von den originalen Werkzeugen wurden Harzabgüsse erstellt, auf denen wieder die originalen Karosserien hergestellt werden sollen. Auch die Chassis sollen reproduziert werden, um die "Brass-Class" der 70er wieder zu beleben. | ||||
FahrbahnenAnfang der 70er kaufte Riggen von Revell die Werkzeuge zur Fertigung von Fahrbahnen, um Racingsets anbieten zu können. Da Riggen lediglich diese 1/32er-Schienen vertrieb, soll auf deren Technik nicht näher eingegangen werden. | ||||
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FahrzeugeRiggen sah sich auch im H0-Segment als Hersteller von Rennern für die Teilnahme an Meisterschaften und wollte nicht den Massenmarkt bedienen. Die Erfahrung von Philippe de Lespinay, einem ehemaligen professionellen Slotcar-Racer kam daher sehr gelegen. Das Hauptaugenmerk bei den Rennern war in dieser Zeit eine verbesserte Traktion. Dazu wurde darauf geachtet, dass der Schwerpunkt des Fahrzeuges möglichst tief lag. Weiterhin waren die Chassis von Riggen mit breiten Rädern an der Hinterachse versehen, teilweise schon Silikonreifen, schliesslich hatte man mit deren Produktion schon eine lange Erfahrung. | ||||
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Das Chassis selbst besteht aus einem zurecht geschnittenen und gekanteten Stück Messingblech. In aufgekanteten Laschen wurde sowohl der Motor eingeclipst als auch die Achsen geführt. Die Schleifer sind wie bei den TycoPro an drehbaren Aufsätzen angebracht und statt eines Führungsstiftes mit einem Steg versehen. Um den Rollwiderstand so gering wie möglich zu gestalten, sind die Vorderräder als schmale O-Ringe ausgeführt, die auf speziellen, aus dem vollen gedrehten Aluminiumfelgen montiert sind. | ||||
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Aus Gewichtsgründen sind die Karosserien aus Lexan tiefgezogen und von der Innenseite lackiert. Aufgrund der Herstellungsmethode waren wirkliche Details an den Karosserien nicht zu verwirklichen. Bedingt durch den Einsatz als Renner war dies allerdings auch nicht notwendig. Dass von Seiten Riggen keine wirklichkeitsgetreuen Fahrzeuge als notwendig angesehen wurden, ist einerseits an den Karosserieformen zu sehen, andererseits an der Farbgebung. | ||||
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Obwohl die meisten Karosserien ein reales Fahrzeug zum Vorbild hatten, gab es auch eigene Kreationen wie den Titanium oder die Hot Rods. Interessant sind ein paar Formen, da diese entweder in den USA nicht sonderlich populär waren (Opel GT) oder nicht gerade Rennfahrzeuge zum Vorbild hatten (VW Bus, Lkw mit Auflieger). | ||||
![]() Hot Rod convertible ![]() Hot Rod Kombi
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| Die Fahrzeuge wurden sowohl als Komplettfahrzeuge verkauft als auch als Bausatz. | ||||
![]() Montageanleitung eines Bausatzes | ||||
SetsUns ist lediglich ein Set bekannt: Das Riggen Pro-Am6. Ausgeführt als Set im Maßstab 1:32 waren den Sets 4 Fahrzeuge beigelegt: 2 Stück in 1:32 und 2 Stück in 1:64. | ||||
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Die Fahrbahnen sind auch für 1:32 recht breit ausgeführt. Die in der Packung beigelegten Schienen waren ausreichend für eine Renn-8. Nicht gerade genug, um High-End Rennmaschinen zu bewegen. | ||||