Historie Fahrbahnen Fahrzeuge Sets |
Prefo | |
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HistorieDie Geschichte der Firma Prefo geht auf das Jahr 1928 zurück, mit der Gründung der Firma Schölz, einer Werkzeugfabrik. Nach dem Krieg war die Firma ohne Eigentümer, wobei die ehemaligen Arbeiter trotzdem unter schwierigsten Bedingungen wieder Werkzeuge und Formen herstellten. 1952 wurde der Betrieb verstaatlicht, und in "VEB Prefo" umbenannt, Prefo ist dabei die Abkürzung für Pressformenbau. Mitte der 50er Jahre wurde damit begonnen, neben Werkzeugen für die Herstellung von Spielwaren, auch selbst Spielwaren zu fertigen. In der folgenden Zeit wurde der Betrieb dem Kombinat "VEB Modell- und Plastspielwarenkombinat Annaberg-Buchholz" zugeordnet. Das Kombinat fertigte neben Autorennbahnen mechanische Spielzeuguhren, Modellbahnwagen, Modellbahnzubehör, aber auch Telefone. 1986 wurde mit der Fertigung der Prefo Auto-Trans begonnen, die Produktion wurde 1989 wieder eingestellt. Nach der Wende wurde aus dem Betrieb eine GmbH unter Treuhandaufsicht. Der Betrieb in Dresden wurde danach von der Firma Wilken Werkzeug und Formenbau übernommen, die Spielwarenproduktion wurde eingestellt. | ||
FahrbahnenDie Fahrbahnen bestehen aus einspurigen Schienen, mit einer Breite von 40mm. Der Kontaktabstand ist mit 12mm enger als bei allen anderen Herstellern, dafür ist der Slot mit knapp 3mm breiter als üblich. Die Schienen weisen eine einfache mechanische und elektrische Verbindung auf, die jedoch keine Verriegelung in Längsrichtung aufweist. Es gibt gerade Schienen mit 180mm Länge, und Kurven mit 160mm und 200mm Radius. Außerdem gibt es eine einfache Kreuzung, welche sich durch ihre quadratische Form beliebig oft aneinanderreihen lässt. | ||
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FahrzeugeFür die Entwicklung der Fahrzeuge wurde im Kombinat in erster Linie aus bereits gefertigten Komponenten ausgewählt: Als Antrieb kam der bereits seit 1965 bei PIKO in verschiedenen Modelleisenbahnen bewährte Motor zum Einsatz. Aufgrund dessen Baugröße kam nur ein LKW als Fahrzeug in Frage, weshalb man auf das Standmodell des Skoda LKW, ebenfalls aus dem Modelleisenbahn-Zubehörprogramm, zurückgriff. | ||
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Der Motor ist in einem eigens entwickelten Chassis eingeclipst und treibt über eine Schnecke direkt die Hinterachse an. Am Chassis sind vorne und hinten ein Führungszapfen angespritzt, wodurch sowohl Vorwärts- als auch Rückwärtsfahrt möglich war. Aufgrund des Durchmessers des Motors wurde die Pritsche gegenüber den Statikmodellen als Hochpritsche ausgeführt. | ||
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Folgende Farbkombinationen von Führerhaus und Pritsche kamen zum Einsatz (das Chassis war immer schwarz): | ||
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Die LKW waren entweder in einer neutralen, weißen Faltschachtel verpackt, oder in einer Packung der Statikmodelle mit einem Aufkleber "Behelfsverpackung". | ||
SetsEs wurden 2 Sets angeboten. "Set 1" ist eine Einwagenpackung mit Schienen, welche den Aufbau einer langgestreckten 8 ermöglichen, einer Batteriebox, einem Fahrregler mit Umschaltung der Fahrtrichtung, und Stützen für eine Überfahrt. | ||
![]() Prefo Set 1 | ||
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Im "Set 2" ist neben 2 Fahrzeugen, 2 Fahrreglern und 2 Batterieboxen eine erheblich größere Menge an Schienen mit der Kreuzung, und Plastikschilder mit einem Bogen Orts- und Verkehrschilder zum Aufkleben enthalten. Für beide Sets kam der selbe Stülpkarton zum Einsatz, auf dessen Deckel mit einem Aufkleber "Set 1" oder "Set 2" markiert wurde. Set 1 wurde (vermutlich am Ende der Laufzeit) zusätzlich auch noch in einem weißen Karton verpackt, auf dessen Deckel eine wesentlich einfachere Grafik gedruckt wurde. | ||
![]() Prefo Set 1 | ||
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