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Historie

Als zweitgrößter Hersteller von Spielzeug beschäftigte sich ESTRELA in Brasilien Anfang der 60er Jahre auch mit der Produktion von Slotcars. Da es in der damaligen Diktatur untersagt war, nicht zwingend notwendige Produkte zu importieren, musste Spielzeug im eigenen Land gefertigt werden. Dazu lizenzierte man alle mögliche Dinge von anderen Herstellern. Estrela fertigt noch heute Slotcars und Zubehör.

1962 begann man, die Produkte des Herstellers "Gilbert" zu produzieren und diese auch unter dem Gilbert eigenen Namen "Auto-Rama" zu vertreiben. Dem Erfolg dieser Serie ist es zu verdanken, dass Slotcars und Sets bis heute in Brasilien Auto-Rama genannt werden.

Natürlich wurde nach dem Erfolg von Aurora in den USA auch der kleine Maßstab von H0 (ungefähr 1/78) aufgenommen. Dazu bediente man sich in den Regalen nahezu aller zu dieser Zeit am Markt befindlichen Hersteller. Nicht nur Chassis, auch Karosserien wurden teilweise übernommen.

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Die Chassis wurden dann meist mit einheimischen Motoren des Herstellers Oxford bestückt und mit eigenen oder den nachgebauten Karosserien versehen. Als Vorbilder der Chassis dienten die Plattenchassis von Atlas und Lionel, aber natürlich auch der T-Jet von Aurora.

An Karosserien kam eine seltsame Auswahl zu Stande. Neben dem Ferrari 250 GTO (Vorbild Eldon) und dem Ford J (Aurora) kamen meist PKW aus dem "unteren" Segment zum Einsatz. So gab es neben dem (auch in Brasilien gefertigten) VW Käfer noch Karosserien der Fahrzeuge Renault Gordini (auch im Renntrimm!) und Simca Chambord.

Estrela-Karossen
verschiedene Estrela Karossen

Estrela Complete

Estrela Complete Unterseite
Estrela Complete. Nett sind am Chassis die angedeuteten Blattfedern

Estrela Ferrari 250 GTO
Der Ferrari 250 GTO von Estrela im Vergleich mit dem Original von Eldon (links im Bild)
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Quelle:
Luiz Claudio Valdetaro, Brasilien